Datenschutz in Deutschland abgeschwächt
Der Deutsche Bundestag noch weitreichende gesetzliche Änderungen beschlossen und die bestehenden EU-Vorgaben zum Datenschutz abgeschwächt.
Das ganze lief unter dem Thema „Bürokratieabbau in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“.
An der EU-DSGVO kann Deutschland nichts ändern. Die große Koalition kann deshalb nur die Regeln des deutschen Datenschutzgesetzes (BDSG) bzw. des Datenschutz-Anpassungsgesetzes an den Stellen mit Öffnungsklauseln etwas anpassen, um einige Härten der Verordnung zu beseitigen. Folgende Änderungen im BDSG wurden umgesetzt:
- Datenschutzbeauftragter: Unternehmen waren bisher ab 10 Mitarbeitern dazu verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten zu ernennen, der sich laut Gesetz “ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt”. Diese Schwelle wurde nun auf 20 Mitarbeiter angehoben.
- Einwilligungen per Mail: Mitarbeiter können ihrem Unternehmen zukünftig auch in elektronischer Form erlauben, dass ihre Daten verarbeitet werden, statt wie bislang nur in Schriftform.
- Konflikt zwischen Datenschutz und Meinungsfreiheit: Die Bundesregierung will auch Fotografen und Blogger besser schützen, die in Konflikt zwischen Datenschutz und Meinungsfreiheit gelangen könnten. Landesmediengesetze und Kunsturheberrechtsgesetz sollen laut Antrag Vorrang vor dem BDSG haben.
- Kontroll- und Betroffenenrechte: Die in der EU-DSGVO vorgesehenen Kontroll- und Betroffenenrechte hatte der Gesetzgeber jetzt weiter eingeschränkt. Vor allem beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden nun das Widerspruchsrecht, die Informationspflicht, das Auskunftsrecht sowie Berichtigungs- und Löschpflichten beschnitten.
Außerhalb des Parlaments hagelt es aber herbe Kritik an der Gesetzesänderung.
Generationswechsel bei SPECTRUM:
Ab 1.1.2019 übernahmen Mona Henning (geb. Giesen) und Markus Rogge die Geschäftsführung bei SPECTRUM. Zu Beginn des Jahres 2019 ist Dagmar Giesen in den Aufsichtsrat bei SPECTRUM gegangen. Ulrich Giesen wurde Aufsichtsratsvorsitzender und der 3-köpfige Aufsichtsrat wird noch ergänzt durch den langjährigen Kunden und Freund des Unternehmens Dipl.Kfm. Klaus Erkens (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer). Das Aufsichtsratsgremium kontrolliert das Unternehmen, beruft die Geschäftsführer und berät und begleitet aber vor allem das Unternehmen bei der zukünftigen strategischen Ausrichtung und steht mit Rat & Tat bei wichtigen Geschäftsentscheidungen beratend zur Seite.
Mona Henning (geb. Giesen) ist bei SPECTRUM als Geschäftsführerin (CEO) für die Bereiche Vertrieb, BackOffice, mit Buchhaltung, Controlling, Finanzwesen und Vertragsmanagement zuständig. Als Tochter von Dagmar und Ulrich Giesen hat Mona Henning die „SPECTRUM DNA“ bereits von Kind auf in sich und stellt ihre kaufmännische Excellenz bereits seit 2012 nach Ihrem Abschluss zur Diplom-Kauffrau an der Universität zu Köln für die erfolgreiche Zukunft des Familienunternehmens zur Verfügung. Sie hat zuvor eine längere Zeit in einer Steuerberatungskanzlei mitgearbeitet und den Praxisalltag und die DATEV-Anwendungen von dieser Seite aus kennengelernt. Vor der Tätigkeit bei SPECTRUM war sie neben dem Studium u.a. in der Buchhaltung eines international tätigen mittelständischen Industrieunternehmen tätig und hat dort die Vorteile/Nachteile von SAP/R3 kennengelernt.
Markus Rogge ist bei SPECTRUM als Geschäftsführer (CEO) für die Bereiche technischer Kundendienst, Rechenzentrum und Support & Consulting zuständig. Auch Markus Rogge hat die Unternehmer-Gene vom Elternhaus mitbekommen, seine Eltern waren mit einem Elektroinstallationsbetrieb selbständig. Mit seiner über 30-jährigen Firmenzugehörigkeit hat Markus Rogge die technischen Entwicklungen im Hause SPECTRUM in den letzten Jahren maßgeblich beeinflusst. Im Besonderen unser hochverfügbares Rechenzentrum wurde von ihm mit geplant und aufgebaut. Hinter ihm steht ein Team von erfahrenen Technikern mit langer Firmenzugehörigkeit, die alltäglich Ihre IT-Probleme lösen. Markus Rogge hat einmal bei SPECTRUM mit der Techniker-Lehre begonnen, hat dann die klassische Meisterschule erfolgreich absolviert und hat anschließend an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie im Abendstudium noch nebenberuflich seinen Betriebswirt VWA gemacht.



